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Ein neues Format im Ausdauersport schwappt aus Skandinavien kommend nun auch zu uns nach Deutschland: Der SwimRun. Ein Rennen, bei welchem abwechselnd geschwommen und gelaufen wird - und das mit Neoprenanzug, Laufschuhen, Badekappe, Schwimmbrille und weiterem Equipment wie Pullbouy und Paddles.

Die neue SwimRun UrbanChallenge Serie in Deutschland

Nach erfolgreicher Premiere der neuen SwimRun UrbanChallenge Serie mit einem ersten Rennen in Norderstedt und einer zweiten Austragung am Baldeneysee war auch das Event in Düsseldorf trotz anfänglich kühler Temperaturen ein tolles sportliches Highlight im Herbst. Am 01. Oktober 2017 fand am Südstrand des Unterbacher Sees in Düsseldorf die erste SwimRun Challenge Düsseldorf statt.

Schwimmen und Laufen im Wechsel

Zwischen zwei Regentagen meinte es das Wetter einfach gut am Sonntag. Das Thermometer im Auto zeigte bei der Hinfahrt 9 Grad an, aber die Sonne schien bereits. Auch die Wassertemperatur lag um die 17 Grad. Ideale Vorrausetzungen für das Rennen. Um 8:40 Uhr fiel der Startschuss der SwimRun Challenge Düsseldorf am Südstrand des Unterbacher Sees. Nach einer kurzen Runde Laufen am Strand ging es hinein in den den Unterbacher See.

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Die Morgenstimmung am See

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Startschuss am Strandbad Süd

Vor den Teilnehmer/innen standen insgesamt 4 Schwimm- und 3 Laufabschnitte. Die 4 Schwimmabschnitte, welche quer durch den Unterbacher See führten, waren zwischen 200 m bis 600 m lang. Die 3 Laufabschnitte führten rund um den Unterbacher See und betrugen zwischen 3,1 km und 5,5 km. Insgesamt mussten die Multisportler ca. 1700 m schwimmend und 12.500 m laufend zurücklegen.

Der Teamgedanke zählt beim SwimRun

Die ursprüngliche Idee dieses Rennformates ist das Absolvieren im 2er-Team. Bei der SwimRun UrbanChallenge ist allerdings auch ein Einzelstart möglich. Die Wertung erfolgt hier natürlich getrennt voneinander. Die Besonderheit im Team ist die Verbindung der beiden Teilnehmer/innen mit einer Gummischnur. Dies ist insbesondere in unruhigem Gewässer von Vorteil. Bei weitestgehender Windstille am Sonntag blieben jedoch Wellen auf dem Unterbacher See aus.

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Neue Ausrüstung erforderlich?

Das Bild am Start mag für Ausstehende ein etwas eigenartiges Bild abgegeben haben. Ein Großteil der Teilnehmer trug einen Neoprenanzug, ein paar Paddles und einen mit einem Gummiband am Oberschenkel befestigten Pullbouy. Dazu gehört natürlich die offizielle Badekappe, eine Schwimmbrille und die Startnummer in Form eines Leibchens über dem Neoprenanzug.

Ein neues Abenteuer erfordert neues Equipment oder zumindest die Anpassung bereits vorhandenem Materials an die Anforderungen im Wettbewerb. "Was ziehe ich an? Was passiert mit meinen Schuhen? Hauptsache ich friere nicht im Wasser. Zu heiß sollte es beim Laufen aber auch nicht werden. Hauptsache ich hole mir keine Blasen an den Füßen in den nassen Schuhen."

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Neoprenanzug ist manchmal Pflicht

Aufgrund der Temperaturen des Sees sowie der Luft bestand nach den Regeln der Deutschen Triathlon Union (DTU) keine Neoprenpflicht. Es war jedoch freigestellt, einen Anzug gegen die Kälte zu tragen. Wer keinen hatte konnte sich vor Ort nach vorheriger Anmeldung einen Anzug leihen.

Die Laufschuhe bleiben an

Da die Schuhe für das Schwimmen nicht ausgezogen wurden, war ein Neoprenanzug von Vorteil. Diese zweite Haut schützt nicht nur vor dem kühlen Wasser, sondern unterstützt nebenbei noch beim Auftrieb.

Ein Pullbouy als weitere Auftriebshilfe

Der am Gummiband befestigte Pullbouy verleiht zusätzlich Auftrieb und erleichert somit das Schwimmen mit Schuhen. Zum Laufen kann dieser dann einfach außen am Oberschenkel getragen werden.

Ein Paar Paddles für mehr Vortrieb

Wer es im Training ausreichend trainiert hat und über die nötige Kraftausdauer verfügt, bedient sich zusätzlich einem Paar Paddles. Muskulatur und Gelenke sollten natürlich durch gezieltes Training an die erhöhte Kraftbelastung gewöhnt sein, um diesen Effekt auch wirklich nutzen zu können.

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Training für das neue Rennformat

Bei Belastungszeiten von 5 bis 15 Minuten im Schwimmen und 12 bis 40 Minuten im Laufen ist gezieltes Intervalltraining in den Einzeldisziplinen ein wichtiger Baustein im Training.

Eine Mischung aus Krafttraining und Intervalltraining mit kurzen intensiven Belastungen - ähnlich wie es im Crossfit üblich ist - macht das Training abwechslungsreich und wettkampforientiert. So ist der Spaßfaktor bereits im Training gesichert.

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Nächstes Jahr sind wir wieder dabei

SwimRun ist ein tolles, sehr abwechslungsreiches Rennformat. Aufgrund der relativ kurzen Abschnitte beim Schwimmen und Laufen eignet sich dieses hervorragend auch für Einsteiger und noch Ungebübte. In 2018 sind wir von GIPFELKURS natürlich auch wieder mit dabei.

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Unser Video vom SwimRun Düsseldorf

Großer Dank an Markus Kujawa für dieses Video! Schaut Euch unser Video zum Event am Unterbacher See an und Ihr seid quasi live dabei:

Vielen Dank an Christian Siedler für die tollen Fotos vom Event!

Webseite: Christian Siedler

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