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Vitamin D wird auch als Sonnenschein-Vitamin bezeichnet und ist das einzige Vitamin, dass unser Körper selbst synthetisieren kann, d.h. es kann im Körper selbst gebildet werden. Dies geschieht in unserer Haut durch die wohldosierte Einwirkung von Sonnenlicht.

Vitamin D übernimmt sehr wichtige Aufgaben in unserem Körper. In fast allen Zellen des Körpers ist Vitamin D aktiv und beeinflusst dort den Zellstoffwechsel. So ist es unter anderem an der Regulierung des Calciums- und Phosphatspiegels beteiligt und sorgt dafür, dass das Calcium aus der Nahrung aufgenommen wird und in die Knochen eingebaut wird. Außerdem unterstützt Vitamin D die Leistung der Muskeln und die Koordinationsfähigkeit und verbessert die Schnellkraft. Auch die Erneuerung und Mineralisierung (sog. Remodeling) der Knochen gehört zu den Aufgaben von Vitamin D. Darüber hinaus erhöht es die Knochendichte und reduziert so das Sturz- und Frakturrisiko.

30,2 % der Erwachsenen sind mangelhaft mit Vitamin D versorgt. Eine ausreichende Versorgung erreichen nur 38,4 % der Erwachsenen.
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Ein Mangel an Vitamin D kann zu gravierenden Folgen führen. Denn bei einem Vitamin D Mangel kommt es nach kurzer Zeit auch zu einem Mangel an Calcium. Als Folge des fehlenden Vitamin D kann der Körper das durch die Nahrung aufgenommene Calcium nicht aufnehmen und verwerten. Das Ungleichgewicht versucht unser Körper dann auszugleichen, indem er Calcium aus den Knochen freisetzt. Allerdings hat das den Abbau der Knochen-dichte zur Folge. Dieser Verlust der Knochendichte nennt man Osteoporose. Dadurch steigt das Sturz- und Frakturrisiko wieder an.

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Aber wie äußert sich ein Vitamin Mangel?

Als erstes Symptom zeigt sich meist Müdigkeit. Betroffene fühlen sich sehr müde und abgeschlagen und kommen morgens nur sehr schwer aus dem Bett. Das Gefühl hält sich meist über den ganzen Tag. Eine gedrückte Stimmung und leichte depressive Ver-stimmungen können ebenfalls ein Symptom eines Mangels sein. Deshalb sollten Betroffene zum Arzt gehen und sich auf einen Mangel hin untersuchen lassen, vor allem wenn diese Symptome im Winter auftreten.
Durch einen zunehmenden Vitamin D Mangel kann es auch zu Muskelschmerzen kommen. Auch eine zunehmend schlechtere Wundheilung kann ein Indiz für einen Vitamin D Mangel sein.

Welche Personen sin von einem Mangel betroffen?

Bisher wurde Osteoporose, die u.a. durch Vitamin D Mangel ausgelöst werden kann, meist nur mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Aber grundsätzlich kann es Jeden in jeder Altersgruppe betreffen. Besonders betroffen von einem Mangel an Vitamin D sind:

  • Senioren: Durch den natürlichen Alterungsprozess ist die Haut nicht mehr so gut in der Lage, Vitamin D zu bilden. Hinzu kommt die durch die zunehmende Immobilität geringere Zeit im Freien.
  • Sportler: Durch die erhöhten körperlichen Aktivitäten, verbraucht der Körper vermehrt wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die alleinig durch die Zufuhr von Lebensmittel nur schwer gedeckt werden kann.
  • Babys: Der Mangel tritt vor allem dann auf, wenn sie gestillt werden, da der Bedarf nicht über die Muttermilch gedeckt werden kann.
  • Personen mit dunkler Haut: Das Pigment Melanin ist vermehrt in der Haut vorhanden, dass die Synthese von Vitamin D verringert.
  • Personen mit entzündlichen Darmerkrankungen: Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und kann durch den Darm nur dann im Körper aufgenommen werden, wenn das Organ im Stande ist, Nahrungsfette zu absorbieren. Diese Fähigkeit kann durch die Erkrankungen beeinträchtigt sein.
  • Stark übergewichtige Personen: Das Übergewicht selbst beschränkt nicht die Aufnahmefähigkeit von Vitamin D. Allerdings wird es im Unterhautfettgewebe vermehrt gespeichert und nur in geringen Mengen ans Blut abgegeben, wo es dann dem Körper zu Verfügung steht.
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Daher ist eine wohldosierte Menge von Sonnenlicht sinnvoll und unverzichtbar, um den Vitamin D-Spiegel auf einem ausreichend hohen Niveau zu halten, auch wenn die Medien und Hautärzte immer wieder auf die Gefahren hinweisen. Als ausreichend hohes Niveau wird ein Bereich von 35 - 60 ng/ ml Blut angesetzt. Je nach Angaben im Bluttest (Einheit) ist ein Wert von 80 - 150 nmol/ L Blut ebenfalls im Normbereich. Eine Zeit von täglich 20-30 Minuten in der Sonne wären ideal für den Vitaminspiegel und führt noch nicht zu negativen Folgen für die Haut. Allerdings ist zu beachten, dass auch der Winkel der Sonneneinstrahlung und die Körperfläche beim Sonnenbad ausschlaggebend dafür sind, ob genügend Vitamin-D produziert werden kann.

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So ist die Sonneneinstrahlung hier bei uns in den Breitengraden besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken, selbst wenn man täglich ein Vollbad in der Sonne nehmen würde. Vor allem wenn man bereits mit einem Defizit an Vitamin D in diese Jahreszeit startet. Da nicht jeder einen Urlaub auf der Südhalbkugel machen kann, ist es im Winter unter Umständen nötig, den Bedarf durch entsprechend hochdosierter Supplemente in Verbindung mit Vitamin K2 und Magnesium zu decken. Das Vitamin K2 ist dafür zuständig, das Calcium an den erforderlichen Stellen im Körper einzubauen. Außerdem sind für den Transport von Calcium zudem bestimmte Proteine maßgebend, die ohne ausreichende Mengen an Vitamin K2 nicht arbeiten können. Bei Auftreten der ersten Mangelsymptome wie andauernder Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sollte der Vitaminstatus ärztlich überprüft werden und entsprechend behandelt werden.

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