Gipfelkurs - Betriebliche Gesundheitsförderung & Personal Training.
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Die Mitarbeiterbefragung als Tool im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ist ein ideales Werkzeug, um die Mitarbeiter von Beginn an in die Unternehmung Gesundheit einzubeziehen und kann bei guter Planung die Akzeptanz der angebotenen Aktionen maßgeblich positiv beeinflussen.

Die Mitarbeiterbefragung bewusst einsetzen

Bereits in den Anfangsbemühungen zur Implementierung von Maßnahmen im Rahmen von betrieblichem Gesundheitsmanagement können Mitarbeiterbefragungen sinnvoll sein. Richtig eingesetzt kann die Befragung der Mitarbeiter hilfreiche Daten liefern und somit eine gute Grundlage für das weitere Vorgehen bilden sowie für die anschließende Ableitung von geeigneten Maßnahmen. Zuvor sollte jedoch festgelegt werden, welche Fragebögen zum Einsatz kommen sollen.

Da man nie weiß, welche Antworten man bekommt, sollte man sich genau überlegen, welche Fragen man stellt.
Thom Renzie
Schriftsteller

Zu vermeiden sind Fragenbögen, bei welchen im Grunde genommen das Ergebnis ohnehin schon feststeht. Die Mitarbeiter könnten annehmen, Fragen so beantworten zu müssen, wie sie glauben, dass es von Ihnen erwartet wird. Aus Bedenken ansonsten etwas nicht angeboten zu bekommen oder zu verpassen besteht ein gewisses Risiko, dass bei Interessensfragen an möglichen Maßnahmen lieber mit "ja" geantwortet wird.

Folgende Themengebiete könnten in Fragebögen zum Einsatz kommen

  • allgemeine Arbeitszufriedenheit
  • Ernährungsgewohnheiten
  • Bewegungsgewohnheiten
  • Belastungsempfinden bei der Tätigkeit
  • körperliche Beschwerden im Rahmen der ausgeübten Tätigkeit
  • psychische Belastung/Stressempfinden am Arbeitsplatz

Bedarf und Interessen abklären

Die Mitarbeiterbefragung setzt hier ein positives Zeichen und kann bereits zu Beginn der Bemühungen ein gutes Bild über den Bedarf und die Interessen der Mitarbeiter geben. Insbesondere für die anschließende Planung und Umsetzung der Maßnahmen kann hier die Mitarbeiterbefragung ein optimales Tool im Rahmen des eigenen Gesundheitsmarketings sein.

Zielgruppen bilden

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bildung von Zielgruppen, um geeignete Maßnahmen auszuwählen. Der differente Bedarf unterschiedlicher Zielgruppen hinsichtlich Uhrzeit, Ort oder Art der Maßnahmen lässt sich ebenfalls durch Fragebögen präziser ableiten. Stimmen Bedarf und die Rahmenbedingungen des Angebots überein, so ist die Akzeptanz und Teilnahme sowie der zu erwartende Effekt deutlich erhöht.

Maßnahmen und Zeithorizont festlegen

Der aktuelle Gesundheitsreport einer Krankenkasse kann helfen, das Bild zu schärfen und Maßnahmen gezielter einzusetzen. Sind ein Großteil der Beschäftigten bei derselben Krankenkasse versichert, kann dies ein gutes Werkzeug für Ihr Unternehmen darstellen.

Sind die vorherigen Schritte getan, ist ein letzter Schritt vor dem Start die Festlegung und Planung relevanter Maßnahmen sowie deren Zeithorizont. Vor allem langfristig angelegte Maßnahmen, die fest im Gesundheitsmanagement verankert sind, haben einen nachhaltigen Effekt - sowohl für die Gesundheit der einzelnen Mitarbeiter als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht.

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