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Viele von uns gönnen sich gern ab und zu eine Massage. Doch was bewirken wir eigentlich genau damit? Meist steht die Lockerung der verspannten Muskulatur im Vordergrund, aber eine Massage kann noch viel mehr…

Geschichte der Massage

Die ersten Massagen sind bereits 3000 v. Chr. durchgeführt worden. Erste Aufzeichnungen von speziellen Handgriffen gab es 2600 v. Chr. in China. Über die Lehren des griechischen Arztes Hippokrates gelangte die Massage nach Europa. Dieser verordnete die Anwendungen jedoch nicht zur Erholung, sondern zur Behandlung von Verletzungen.

Im 18. Jahrhundert entdeckte Pehr Henrik Ling die positive Wirkung der Kombination von Massage und Bewegung. Im 19. Jahrhundert gelang es Johann Georg Mezger, die Effekte der klassischen Massage nachzuweisen, worauf diese endlich festen Einzug in die Medizin fand.

Klassische Massage

Die klassische Massage findet Anwendung bei Muskelverspannungen, Verklebungen der Muskelfaszien, Spannungskopfschmerzen, Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat, aber auch zur Rehabilitation bei Lähmungen oder nach Verletzungen.

Wirkung auf die Muskulatur

Durch eine Kombination aus Streichungen, Knetungen, Hautverschiebungen sowie Zirkelungen wird eine starke Förderung der Durchblutung erreicht. Das Gewebe erwärmt sich, Sauerstoff und Nährstoffe gelangen besser in die Zellen. Der Stoffwechsel wird dadurch positiv beeinflusst, Spannungen und Schmerzen lassen nach.

Bei sportlich aktiven Menschen unterstützen regelmäßige Massagen die optimale Regeneration der Muskulatur.

Bei Menschen mit einseitiger Arbeitsbelastung, z.B. sitzender Tätigkeit, sind neben ausreichend Ausgleichsbewegung Massagen hilfreich, um Verspannungen und Muskeldysbalancen vorzubeugen.

Wirkung auf die Psyche

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Teresa von Avila

Geht es uns körperlich gut, d.h. ohne Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen, so fühlen wir uns generell wohler und besser gelaunt. Die Haut als unser größtes Sinnesorgan enthält in einem Quadratzentimeter rund 5000 Sinneszellen, die Reize wie z.B. Wärme, Kälte und Druck über unser Nervensystem weiterleiten.

Erfahren wir also die angenehmen Griffe einer Massage, wird unser Nervensystem positiv stimuliert. Unser Kopf schaltet nach und nach immer mehr ab, was eine mentale Entspannung zur Folge hat. Stress wird abgebaut.

Wer Hauptaugenmerk auf die geistige Entspannung legt, sollte eine Massageform mit wenig Druck und vielen beruhigenden Streichungen wählen. Ebenso können zusätzliche Reize wie Düfte durch Aromaöle, warme Steine, eine Rotlichtlampe oder passende Musik den Wellnesseffekt zusätzlich verstärken.

Wirkung auf das Immunsystem

Während einer Massage sorgen bestimmte Rezeptoren in der Haut dafür, dass das „Sympathie“-Hormon Oxytocin freigesetzt wird. Die Serotonin- und Dopaminkonzentration im Blut erhöht sich, der Kortisolspiegel fällt. Einerseits werden dadurch depressive Stimmungen unterdrückt und die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflusst. Andererseits dämpft die Ausschüttung eine überschießende Immunreaktion wie sie z.B. bei Allergien stattfindet.

Des Weiteren regen Botenstoffe die Zellen an, neue Mitochondrien zu bilden. Das sind kleine Kraftwerke, die Energie z.B. für die Reparatur von Verletzungsschäden bereitstellen. Die Anzahl von Lympho-, Leuko-, und Monozyten sowie Mastzellen steigt bei regelmäßigen Massageanwendungen und fördert somit die unspezifische Immunität.

massage

Schon gewusst?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Massage – die Wohlfühl/Wellnessmassage und die medizinische Massage. Beide können als Teilkörper- oder als Ganzkörpermassage ausgeführt werden.

Während es bei einer Wellnessmassage meist die geistige Entspannung im Vordergrund steht, verfolgt man mit einer medizinischen Massage das Ziel einer körperlichen Verbesserung. Bei letzterer ist es also unbedingt empfehlenswert, eine professionell ausgebildete Person mit anatomischen Kenntnissen aufzusuchen.

Außerdem sind bei einer Massage Sympathie und Vertrauen ausschlaggebend, um einen optimalen Effekt zu erzielen. Darauf sollte stets geachtet werden.

Massagen bei Gipfelkurs

Durch eine individuelle Befundung beurteilen wir den aktuellen Zustand Ihrer Muskultur sowie die Mobilität der Wirbelsäule und eventuelle Fehlhaltungen. Mit gezielten manuellen Techniken sorgen wir dafür, dass Ihre Muskulatur besser durchblutet wird, sich Verspannungen lösen und Sie sich wieder schmerzfreier und beweglicher fühlen.

Profitieren Sie von unserem physiotherapeutischen Wissen und unserer Erfahrung in der mobilen Massage.

Schreiben Sie uns an info@gipfelkurs.de

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