Gipfelkurs - Betriebliche Gesundheitsförderung & Personal Training.
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Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter:innen nimmt stärker zu. Ob die Finanzierung von Fitnessstudios, flexible Arbeitszeiten oder betriebliche Altersvorsorge, Unternehmen versuchen ihre Attraktivität immer weiter zu steigern. Doch welche Maßnahmen steigern die Gesundheit wirklich effektiv?

Was Mitarbeiter:innen sich wünschen

Eine gute Beziehung zwischen Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen ist ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Unternehmenskultur. Insbesondere Maßnahmen zur Steigerung der Gesundheit haben sich für beide Seiten als großer Nutzen herausgestellt. Damit diese wirksam sind und die Gesundheit der Mitarbeiter:innen auch wirklich erfolgreich gesteigert wird ist es wichtig, dass diese in den ganzen Prozess mit eingebunden sind. So werden nur die Maßnahmen umgesetzt, welche sich die Angestellten wünschen und welche dann auch von diesen mitgetragen werden. Das Einbeziehen der Arbeitnehmenden steigert ihre Motivation und erhöht somit deren Zufriedenheit.

Das Einbeziehen der Arbeitnehmenden steigert ihre Motivation und erhöht somit deren Zufriedenheit.

Deswegen sollte der erste Schritt vor der Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements immer eine Bedarfsanalyse sein. Bei manchen Unternehmen wird als Maßnahme beispielsweise der Fitnessstudiobeitrag übernommen. Dies ist meist nicht effektiv, da es zum einen nicht förderungswürdig und somit nicht in den 600€, welche ein Unternehmen pro Jahr für jeden Angestellten für gesundheitsbezogene Maßnahmen erstattet bekommt, mitinbegriffen ist. Außerdem benötigen manche Mitarbeiter:innen eine größere Motivationshilfe, damit sie auch langfristig die Zeit, die sie körperlich aktiv verbringen, steigern. Hierfür können Gruppenkurse oder Bewegungspausen innerhalb des Unternehmens gewinnbringender sein.

In der „TK- Bewegungsstudie 2016“ wurden Mitarbeiter:innen nach ihren Wünschen für die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz befragt. Dabei stellte sich heraus, dass sich 47% einen ergonomischeren Arbeitsplatz (z.B. Stehtisch) wünschen. Außerdem würden sich 39% über ein Angebot von Gesundheitskursen direkt im Unternehmen freuen. Weitere Wünsche waren u.a. die Einführung von Bewegungspausen, das Durchführen von Meetings im Stehen und die Erweiterung des Fitnesskursangebots.

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Welche Maßnahmen sich als wirksam herausstellten

Die Wirksamkeit von betrieblichem Gesundheitsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderung ist bekannt. Diese können unterschiedliche Maßnahmen umfassen. Beispielsweise sind die Reduzierung von Stress, die Förderung des Bewegungsverhaltens und die Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie erwiesene Maßnahmen zur Steigerung und Erhaltung der Mitarbeitergesundheit. Weiterhin kann die Attraktivität eines Unternehmens durch flexible Gleitarbeitszeiten erhöht werden. Doch gerade in kleineren und mittelgroßen Unternehmen verläuft die Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagement noch schleppend. Damit das betriebliche Gesundheitsmanagement auch erfolgreich ist, sollte ein passgenaues individuelles Konzept für das Unternehmen erstellt werden. Durch diese gezielten, wirksamen Maßnahmen werden die dafür meist begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen effektiv und gewinnbringend eingesetzt. Weiterhin sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass eine erfolgreiche Steigerung der Gesundheit der Mitarbeiter:innen nicht in einem Tag erreicht wird. Die Gesundheitsförderung sollte ein Prozess sein, der schrittweise das Bewusstsein hin zu einem gesünderen Lebensstil schärft. Nur so kann ein langfristiger Erfolg erreicht werden.

Handlungsfelder für Unternehmen

  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten
  • Arbeitsortflexibilisierung
  • Unterstützende Serviceleistungen
  • Gesundheitsförderung
  • Personalentwicklung
  • Angebot einer betrieblichen Krankenversicherung
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Betriebliche Krankenversicherung

Als eine der neusten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es seit ein paar Jahren die betriebliche Krankenversicherung. Da diese vielen noch nicht bekannt ist gehen wir in diesem Abschnitt noch einmal speziell darauf ein. Doch was ist die betriebliche Krankenversicherung (bKV) eigentlich? Die bKV ist eine private Zusatzversicherung, welche Arbeitgeber:innen seinen Angestellten anbieten kann. Diese Krankenversicherung ermöglicht dem Arbeitnehmenden den Zutritt zu Gesundheitsangeboten, welche durch die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht abgedeckt sind. Unter diese Angebote können je nach Wahl beispielsweise Zahnbehandlungen, die Beteiligung an den Kosten ambulanter Leistungen oder die Finanzierung von Präventionskursen fallen. Die betriebliche Krankenversicherung kann entweder arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanziert sein. Die Vorteile für den Arbeitnehmenden sind daher vielfältig. Es werden diesem Zusatzleistungen, wie bei einer privaten Krankenversicherung, ermöglicht. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer seine Familienmitglieder günstig mitversichert. In größeren Industrieunternehmen ist die bKV bereits Standard. Doch für viele kleinere und mittelständische Unternehmen ist dies noch Neuland. Dabei kann die betriebliche Krankenversicherung schon ab einer Unternehmensgröße von fünf Mitarbeiter:innen umgesetzt werden und ist somit auch schon für kleine Unternehmen attraktiv.

Die betriebliche Krankenversicherung ist als eine Art Gruppenversicherung anzusehen, die entweder für die gesamte Belegschaft oder aber für eine bestimmte Personengruppe wie Angestellte oder Führungskräfte abgeschlossen werden kann.

Die Vorteile einer betrieblichen Krankenversicherung

  • Privatärztliche Behandlung
  • Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern
  • Beteiligung an den Kosten für Sehhilfen
  • Kostenbeteiligung bei Zahnbehandlungen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Schutzimpfungen
  • Beteiligung an den Kosten für Präventionskurse

Warum Unternehmen in die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer:innen investieren sollten

Es gibt viele Gründe warum in die Gesundheit der Arbeitnehmer:innen investiert werden sollte. Zum einen kann durch die Verbesserung des Gesundheitszustandes die Kranken- und Ausfallquote gesenkt und die Produktivität gesteigert werden. Außerdem hat das Angebot eines breiten Gesundheitsangebots einen großen Einfluss auf die Außenwirkung eines Unternehmens. Arbeitgeber:innen, die sich um die Gesundheit der Mitarbeiter:innen kümmern, wirken wesentlich attraktiver. Dadurch können zum einen Mitarbeiter:innen gebunden und neue qualifizierte Angestellte gewonnen werden. Dies bekommt in der aktuellen Unternehmenswelt eine immer größere Bedeutung. Um sich als Unternehmen von anderen abzuheben, ist eine funktionierende betriebliche Gesundheitsförderung unabdingbar.

  • Mitarbeiterbindung- und Gewinnung
  • Produktivitätssteigerung
  • Erhöhung der Attraktivität des Unternehmens
  • Senkung der Kranken- und Ausfallquote

Fazit:

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die Gesundheit der Mitarbeiter:innen zu fördern. Dabei ist es wichtig, dass ein individuelles und auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer:innen angepasstes Konzept erstellt wird. Dieses Konzept sollte langfristig umgesetzt werden, da es nur so zu einer schrittweisen Verbesserung der Gesundheit kommen kann. Weiterhin sollte der Gedanke verworfen werden, dass Betriebliche Gesundheitsförderung lediglich für Großunternehmen umsetzbar ist. Es gibt diverse Konzepte und Förderungsmöglichkeiten, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen die Gesundheit der Angestellten verbessern und u.a. die Kranken- und Ausfallquote senken können. Dadurch profitieren am Ende beide Seiten: Das Unternehmen und der Arbeitnehmende.

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